Am Anfang wollte ich gute Ideen machen. Dann wollte ich verstehen, warum sie funktionieren. Mit den Jahren kamen neue Fragen dazu: Wie wird aus einer Idee eine Marke, aus Gestaltung ein digitales Erlebnis und aus vielen Anforderungen etwas, das nicht nach Kompromiss aussieht? Damit beschäftige ich mich seit über zwanzig Jahren.

Creative Direction

Kampagnenjahre

Für ASICS, Nike, MINI, Opel, Nutella und Spotify entstanden Kampagnen, Filme und ziemlich viele Bilder. Fünf Jahre ASICS Europe wurden dabei zu einer eigenen Schule. Aus einzelnen Motiven entwickelte sich eine Haltung, aus der Haltung eine Markenwelt und aus meiner Rolle als Gestalter die Verantwortung für Ideen, Teams und Etats. Ich fand Ideen, entwickelte die von anderen weiter, präsentierte sie Kunden und sorgte dafür, dass auf dem Weg von der ersten Skizze bis zur Veröffentlichung nicht das Interessante verloren ging.

UX und UI Design

Plattformen

Mit Audi, Lufthansa, Hyundai und Kia wurden aus Kampagnen digitale Markenwelten, internationale Plattformen und Produkte. Ideen waren plötzlich nicht mehr nur sichtbar, sondern benutzbar und messbar. Es gab User, Zugriffe und ziemlich konkrete Hinweise darauf, was funktionierte und was nicht. Dafür brauchte es neben Gestaltung vor allem Empathie, UX, UI Design und die Fähigkeit, komplexe Inhalte in verständliche Strukturen und Abläufe zu übersetzen. Meine Verantwortung reichte von der ersten Idee bis ins Detail und über alles, was dazwischen gern auseinanderfällt.

Markenführung und Identität

Designsysteme

Bei Volkswagen wurde aus einzelnen digitalen Lösungen ein zusammenhängendes System. Das neue Markendesign musste auf die digitalen Berührungspunkte einer weltweiten Marke übertragen werden, über Produkte, Märkte und Teams hinweg. Als Product Owner verantwortete ich den Living Styleguide und führte ein Team zwischen Wolfsburg und Hamburg. Dazu kamen Regelwerke für Apps, Illustration und Motion. Es ging nicht mehr nur um das Ergebnis, sondern um klare Entscheidungen, gemeinsame Regeln und Werkzeuge, mit denen viele Menschen konsistent arbeiten konnten.

KI Workflows und eigene Produkte

Produkte

Mit Landvergnügen entstand eine App von der ersten Skizze bis in den Store. Struktur, Abläufe, Interface und Sprache kamen aus einer Hand. Mit traicer folgte ein eigenes digitales Produkt, bei dem Marke, Technologie, Geschäftsmodell und Nutzererlebnis gleichzeitig entwickelt werden. Hier kommt vieles zusammen, was ich vorher einzeln gemacht habe. Creative Direction, UX, UI Design, Systeme, Produktentwicklung und inzwischen sehr viel KI. Nicht als Sammlung von Disziplinen, sondern als tägliche Arbeit an einem Produkt, das ein echtes Problem lösen muss.

Kontakt

Ich habe
eine Marke
und brauche
Richtung.

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